Über mich

Meine Kinder sind die besten Lehrmeister – sie lehrten mich das Leben

Ich bin die Initiatorin von der KINDHEIT IN BEWEGUNG und Mutter von 4 Kindern zwischen 6, 9, 23 und27 Jahren.


Meine Kinder sind alle zu Hause geboren worden und bereits bei unserem ersten Kind lebten wir das, für das es heute Namen wie Attachment Parenting oder Baby Led Weaning gibt. Unser erstes Kind war unser bester Lehrmeister. Durch ihn lernten wir viel über das Leben mit Kindern und das Leben allgemein. Die Reise des Lernens ist auch heute, mit 4 Kindern, nicht beendet.

Ich habe als Mutter wunderschöne und unglaublich schwierige Zeiten erlebt. Tiefe Erschöpfung.
Diese Zeiten haben mich wachsen lassen. Auch habe ich in den schwierigen Zeiten erlebt, wie wichtig es ist, Menschen an meiner Seite zu haben, die mich unterstützen. Wir brauchen den Weg durch schwierige Zeiten nicht alleine gehen.

Ich liebe es, Mutter zu sein und ich liebe es, nicht nur Mutter zu sein. Die Balance habe ich gefunden.

Mütter stehen heute vor großen Herausforderungen. Das Leben ist sehr komplex geworden. Partnerschaft, Beruf, Kinder nehmen viel Raum an. Oft bleibt bei all dem kaum noch Raum für dich selbst als Mutter und als Frau.

Es ist kein Wunder, dass viele Mütter an einen Punkt kommen, an dem sie einfach nicht mehr können.

Meine Vision ist es, Müttern, die gerade außerhalb ihrer Kraft und völlig erschöpft sind, dabei zu unterstützen, ihren Weg zu finden. Es macht mir eine wahnsinnige Freude, eine Art Geburtshelferin für ein entspanntes glückliches Muttersein zu sein. Wenn ich dazu beitragen kann, dass Mütter ihren eigenen Weg gehen und dass in Einklang mit ihren und den Bedürfnissen ihrer Familie, dann macht mich das glücklich. 
All das, worüber ich sonst auf der KINDHEIT IN BEWEGUNG schreibe wie Kommunikation, selbsbestimmtes Leben und Lernen, Hausgeburten, Bindung, usw sind  Bausteine für ein glücklicheres Leben.

Doch das, was ich mit dem, was ich mache, wirklich erreichen will, ist eine Geburtshelferin (im übertragenen Sinne) für glückliche Mütter sein. Das ist eine große Aufgabe, denn das Leiden am Muttersein steckt immer noch so tief in unserer Kultur. Und ist ein schweres Erbe für die Kinder und erschwert eine unbelastete Bindung.

Ich bin davon überzeugt, dass wir, indem wir uns selbst und unsere Familien heilen, auch unsere tief zerstrittene Welt heilen. Der Wandel beginnt immer bei uns selbst.
Zum Wandel gehört für mich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Und da das Leben sich fortwährend entwickelt und verändert, brauche auch ich mit meiner Familie immer wieder Zeiten der Besinnung auf das, was uns wirklich wichtig ist und wohin uns unsere Visionen führen und wie wir ihnen folgen können.

Mir diesen Raum zu nehmen und ihn zu leben, das ist für mich Freiheit.

Ich verrate dir noch paar Geheimnisse über mich:

  • Ich stehe freiwillig 2 Stunden früher auf als alle anderen in meiner Familie. Die Ruhe am Morgen fülle ich mit einer Meditation, einer entspannten Tasse Kaffee und einem Rendevous mit meinem geliebten Tagebuch. Wenn ich das Buch zuklappen, steht mein Hund schwanzwedelnd vor mir und weiß, jetzt drehe ich eine Runde mit ihm.
  • Selbst als ich als sehr junge Mutter noch kein Geld für weite Reisen hatte, liebte ich es, Reisekataloge zu wälzen und Reisehandbücher zu studieren. Ich hatte schon lange, bevor ich meine erste Fernreise unternommen hatte, einen ziemlich genauen Plan davon, was ich alles entdecken will. Ja, und einiges davon habe ich inzwischen entdeckt. Für mich ist diese Erinnerung daran, wie ich die Kataloge sehnsuchtsvoll durchgeblättert habe, auch eine Erinnerung an meine Kraft, Träume Wirklichkeit werden zu lassen.
  • Als wir unsereren ersten Familienhund als Welpen zu uns holten, erkrankte er 2 Tage später an Parvovirose. Die meisten erkrankten Welpen sterben daran und auch der Tierarzt kam dem Welpchen keine große Chance. Doch ich sagte: “Solange er lebt, glaube ich an das Leben und nicht an den Tod.” Ich holte mein Tragetuch wieder raus und packte das Hündchen hinein, ließ ihn angekuschelt neben mir schlafen. Und das Hündchen lebte, und lebte, und lebte – noch fast 14 Jahre lang.
  • Ich träume davon, einmal zu Fuß mehrere Monate durch Europa zu wandern, allein oder mit anderen Menschen. Ich liebe es zu Fuß unterwegs zu sein. Da tritt nach einer Weile eine Stille ein in meinem ganzen Sein, die wunderschön ist. Bisher waren es nur Tages- oder Mehrtageswanderungen, die ich unternommen habe. Doch wie ich oben schrieb, ich weiß, dass auch dieser Traum irgendwann Wirklichkeit wird.
  • Als Kind hatte ich meine ersten Bücher geschrieben, allerdings nur im Familienverlag mit meiner Familie als Leser. Meine erste Geschichte war ein Pferderoman. Später folgte ein leider bis heute unvollendeter Science Fiction, obwohl mir die Idee der Geschichte immer noch gefällt.